Have a dream Kampagne zur Verbreitung linker Utopien

9Jan/110

Hate Reality – Just dream

Hallo alle zusammen. Anfang 2011 wird es Aktionswochen am Stadtrand Berlins geben, wo sich einige der dort ansässigen alternativen und antifaschistischen Projekt vorstellen. Außerdem wollen wir klar machen, wie Alternativen zum Mainstream aussehen können und warum es sinnvoll und spaßig ist sich zusammenzuschließen und solche Alternativen zu schaffen.

Nun folgt ein kleiner Aufruf der dieses Anliegen verdeutlichen soll, unsere Motivation, Wünsche, Träume und Kritik zum Ausdruck bringen soll.

Viel Spaß beim lesen.

Das Leben für kontrollunwillige Menschen in Deutschland ist wahrlich kein Zuckerschlecken. An jeder Ecke nen verkackter Sarazin, alles Grau und Orte zum chilln sind selten in unserem Plattenbaukiez. Denn hier ist die Ellenbogen-Gesellschaft zuhause. Ein friedliches und fröhliches Miteinander ist oft nicht möglich, wo Nazis sich tagtäglich rumtreiben. Ansonsten sind alle Menschen fertig von der Arbeitund haben scheinbar nur Bock auf Geld, Geld und noch mehr Geld.

Willst du dich dem entgegen stellen, wirst du von Arbeitsfetischist_innen als Chaot oder orientierungslose Jugendliche abgestempelt, die immer nur ihren Kopf durchsetzen will. Die Scheiße an der Sache ist: Allein machen sie dich ein.

Dem zu entkommen ist schwer. Nur selten und meist eher zufällig stolpern Jugendliche wie du und ich in ein linkes Jugend- und Kulturprojekt in dem irgendwie alles ein bisschen anders läuft als sonst. Es geht weniger ums Geld verdienen, es interessiert niemanden ob du jobbst oder nicht, es geht nicht darum ob du groß oder klein, arm oder reich, sexy oder hässlich bist. Es geht darum bestmöglich zusammen zu leben, zu chilln, zu lieben oder zu arbeiten. Ohne Chefs, ohne Zwang und ohne Konkurrenz.

Die Bunte Kuh (Weißensee), das Unabhängige Jugendzenrum (Karlshorst) und das La Casa (Hellersdorf) sind solche Projekt, die das Ziel der Errichtung eines Freiraums für Menschen wie dich und mich verfolgen. Diese Häuser bieten die Möglichkeit wenigstens kurzfristig aus der alltäglichen Scheiße auszubrechen, gemeinsam mit Freunden und Freundinnen in Ruhe eine starke alternative Jugendkultur aufzubauen um dem Träum von einer selbstorganisierten zwanglosen und friedlichen Welt näher zu kommen.

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